Alarmzeichen, handeln, retten — Überdosierungssignale und Notfallmaßnahmen, die wirklich helfen
Aufmerksamkeit: Du siehst jemanden, der seltsam atmet oder reagiert nicht mehr — und plötzlich rast dein Herz. Interesse: Was kannst du in dieser Situation tun, ohne in Panik zu geraten? Verlangen: Stell dir vor, du hättest genau das Wissen, das eine Minute später den Unterschied macht. Aktion: Lies weiter — dieser Leitfaden zu Überdosierungssignale und Notfallmaßnahmen zeigt dir klar, praktisch und ohne Schnickschnack, wie du reagieren solltest.
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, findest du auf unserer Seite ausführliche Hintergrundtexte: Informationen zu den allgemeinen Gefahren des Drogenkonsums, konkrete Beschreibungen zu Langzeitfolgen und organische Schäden sowie fundierte Beiträge zu Psychische Auswirkungen und Suchtpotenzial. Diese Texte ergänzen die praktischen Erste-Hilfe-Schritte hier und helfen dir, Ursachen, Risiken und präventive Maßnahmen besser zu verstehen und umzusetzen.
Anzeichen einer Überdosierung: Wichtige Signale erkennen
Überdosierungssignale können subtil starten und sich dann rasch verschlechtern. Deshalb ist schnelles Erkennen so wichtig. Hier erfährst du, welche Symptome wirklich kritisch sind und wie du die wahrscheinlichste Substanzklasse einschätzen kannst — das hilft bei schnellen Entscheidungen.
Kritische, sofort lebensbedrohende Zeichen
Wenn du eines oder mehrere dieser Zeichen siehst, zögere nicht: Es ist ein medizinischer Notfall. Du musst sofort handeln.
- Bewusstlosigkeit oder mangelnde Reaktionsfähigkeit — die Person spricht nicht an und reagiert nicht auf Berührung.
- Sehr langsame, flache oder aussetzende Atmung (z. B. weniger als 8 Atemzüge/Minute).
- Keine normale Atmung oder Schnappatmung, die nicht ausreicht.
- Blasse oder bläuliche Hautfarbe, vor allem an Lippen und Fingern (Zyanose).
- Krampfanfälle oder unkontrollierte Zuckungen.
- Kein spürbarer Puls oder sehr schwacher Puls.
Typische Anzeichen nach Substanzklasse — eine schnelle Orientierung
Nicht jede Droge zeigt die gleichen Symptome. Wenn du die Symptome einer Substanzklasse zuordnen kannst, weißt du eher, welche Gegenmaßnahmen sinnvoll sind.
- Opioide (z. B. Heroin, Fentanyl, verschriebene Schmerzmittel): starke Schläfrigkeit, sehr langsame Atmung, punktförmige Pupillen, blasse Haut. Atemdepression ist das gefährlichste Zeichen.
- Stimulanzien (z. B. Kokain, Amphetamine): Unruhe, Herzrasen, Brustschmerzen, stark erhöhte Körpertemperatur, Halluzinationen oder Krampfanfälle.
- Benzodiazepine: starke Sedierung bis Bewusstlosigkeit; kombiniert mit Alkohol oder Opioiden kann es zur gefährlichen Atemdepression kommen.
- Alkohol: Verwirrung, Erbrechen, Risiko des Verschluckens, langsame Atmung, Hypothermie.
- Mischkonsum: Symptome überlagern sich oder verstärken sich – besonders gefährlich ist die Kombination von sedierenden Substanzen.
Sofortmaßnahmen bei Verdacht auf Überdosierung: Schritte bis Eintreffen der Hilfe
Du hast die Signale erkannt — jetzt zählt jede Minute. Atme tief durch, bleib so ruhig wie möglich und arbeite die folgenden Schritte konsequent ab. Sie sind simpel, aber sie retten Leben.
1. Lage einschätzen und sichern
Schau dich kurz um: Ist die Umgebung sicher? Gibt es eine akute Gefährdung (z. B. Verkehr, Feuer, scharfe Gegenstände)? Sprich die Person an: „Bist du bei Bewusstsein? Kannst du mich hören?“ Ein kurzes, deutliches Rütteln an der Schulter zeigt, ob Reaktionsfähigkeit besteht. Sicherheit zuerst — auch du sollst nicht in Gefahr geraten.
2. Notruf absetzen
Wenn die Person nicht reagiert, schlecht atmet oder bewusstlos ist, rufe sofort den Notruf (in Deutschland 112). Teile kurz und klar mit, was du beobachtest: „Bewusstlose Person, Atmung sehr flach, eventuell Überdosis.“ Sage Standort, Anzahl Betroffener und ob Naloxon bereits gegeben wurde (wenn vorhanden).
3. Atmung und Kreislauf prüfen — und bei Bedarf CPR
Prüfe, ob die Person normal atmet: 10–12 Sekunden beobachten, Brustkorbbewegung sehen, Hören und Fühlen des Atems. Keine normale Atmung? Beginne sofort mit Wiederbelebung (CPR) nach aktuellem Standard: 30 Brustkompressionen gefolgt von 2 Beatmungen, oder wenn du nicht beatmen willst, ununterbrochenes Drücken von etwa 100–120 Kompressionen/Minute. Wenn du unsicher bist, folge den Anweisungen der Notrufzentrale.
4. Stabile Seitenlage
Wenn die Person bewusstlos, aber normal atmend ist, bringe sie in die stabile Seitenlage. Das verhindert das Ersticken durch Erbrochenes und hält die Atemwege offen. Kontrolliere regelmäßig Atmung und Bewusstsein — die Lage kann sich jederzeit ändern.
5. Keine Experimente: Nicht erbrechen lassen, nichts einflößen
Versuche nicht, die Person zu erbrechen zu bringen oder Flüssigkeiten in den Mund zu schütten. Das erhöht das Risiko, dass die Person erstickt. Entferne keine Substanzen, aber merke dir, was du findest — diese Info ist wichtig für Rettungskräfte.
6. Beobachten und dokumentieren
Notiere Zeiten: Wann hast du den Notruf gewählt, wann begann der Verfall, wann gabst du eventuell Naloxon? Solche Angaben sind Gold wert für den Rettungsdienst. Achte auf Veränderungen in Hautfarbe, Pupillen, Atmung und Bewusstsein, und melde sie bei Eintreffen der Einsatzkräfte.
Naloxon und Gegenmittel: Anwendungshinweise bei Opioid-Überdosierung
Bei Opioid-Überdosierungen kann Naloxon Leben retten — und zwar sehr schnell. Es ist wichtig zu wissen, wann und wie du es anwendest. Kurz gesagt: Naloxon zurückzuhalten ist niemals sinnvoll, wenn eine Opioid-Überdosis wahrscheinlich ist.
Wie funktioniert Naloxon?
Naloxon ist ein Opioid-Antagonist. Es blockiert die Opioid-Rezeptoren im Gehirn, hebt damit die opioidbedingte Atemdepression auf und stellt die Atmung wieder her. Es wirkt schnell — oft innerhalb von 2–5 Minuten — aber nicht so lange wie manches Opioid. Deshalb ist Überwachung nach Gabe entscheidend.
Formen und Anwendung
Es gibt zwei gängige Formen: Nasal-Sprays und Injektionslösungen (intramuskulär oder intravenös). Viele Laienprogramme setzen auf Nasal-Spray, weil es einfach anzuwenden ist.
- Nasal-Spray: Einfach in ein Nasenloch sprühen, oft 4 mg pro Dosis. Leicht zu handhaben, keine Spritze nötig.
- Injektion (IM/IV): Wird manchmal in Notfall-Sets mitgegeben; Dosierung variiert, oft 0,4–2 mg initial.
Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Rufe den Notruf, bevor du Naloxon gibst, wenn möglich.
- Gib Naloxon gemäß Packungsbeilage: bei Nasal-Spray meist 4 mg in ein Nasenloch. Bei Injektion: gemäß Anweisung oder lokalem Protokoll.
- Warte 2–3 Minuten zur Wirkung. Wenn keine Besserung: zweite Dosis geben, solange medizinische Hilfe unterwegs ist.
- Bleibe bei der Person — Naloxon kann Entzugssymptome auslösen: Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, starkes Verlangen nach Opioiden.
- Informiere Rettungskräfte über Menge und Zeitpunkt der Naloxongabe.
Wichtig zu wissen
Naloxon wirkt nur bei Opioiden. Bei Mischkonsum mit Stimulanzien oder anderen Substanzen kann es nicht alle Probleme lösen. Außerdem ist Naloxon kein Ersatz für den Rettungsdienst — die Person braucht immer ärztliche Nachsorge.
Was Rettungskräfte benötigen: Wichtige Informationen für den Notruf
Wenn du den Notruf wählst, denkt dran: Klare, kurze Informationen sparen Zeit und bringen schneller die richtige Hilfe. Hier ist ein praktisches „Was ich jetzt sagen muss“-Mini-Skript.
Wesentliche Infos im Überblick
- Genaue Adresse und Standortbeschreibung (Stockwerk, Zugang, besondere Hinweise).
- Art des Notfalls: „Verdacht auf Überdosis, Person bewusstlos / atmet nicht richtig“.
- Aktueller Zustand: Atmung, Bewusstsein, Puls (falls geprüft).
- Welche Substanz(en) — wenn bekannt — und ungefähre Zeit der Einnahme.
- Ob Naloxon gegeben wurde (ja/nein), wie viel und wann.
- Bekannte Vorerkrankungen oder Allergien, falls bekannt.
- Name, Alter und Geschlecht der betroffenen Person (sofern bekannt).
- Wer ist vor Ort und wie ist eure Telefonnummer für Rückfragen?
Wenn du dir unsicher bist, sag einfach, was du siehst. Die Notrufzentrale gibt dir Anweisungen — bleib in der Leitung, bis du gefragt wirst, aufzulegen.
Prävention und Risikominimierung: Wie du zukünftige Vorfälle vermeiden kannst
Die beste Notfallmaßnahme ist, den Notfall zu verhindern. Du kannst viel tun — sowohl im direkten Umfeld als auch persönlich. Hier sind praktische, umsetzbare Tipps, die das Risiko reduzieren.
Sichere Praktiken beim Konsum
- Nie allein konsumieren. Wenn du alleine bist, nutze Dienste wie Check-in-Hotlines (wo verfügbar) oder informiere jemanden, bevor du konsumierst.
- Beginne immer mit einer sehr kleinen Dosis, vor allem bei unbekannter Herkunft oder unklarer Potenz.
- Vermeide die Kombination sedierender Substanzen (Opioide, Benzodiazepine, Alkohol).
- Nutze Teststreifen (z. B. Fentanyl-Teststreifen), um gefährliche Verunreinigungen zu erkennen. Kein Test ist 100 %, aber besser als nichts.
- Halte Naloxon bereit, wenn du oder Menschen in deinem Umfeld Opioide konsumieren.
- Sichere Aufbewahrung und richtige Entsorgung von Medikamenten verhindern unabsichtlichen Zugriff.
Aufklärung, Unterstützung und Zugang zu Hilfe
Informiere dich und andere über Risiken, Wechselwirkungen und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Niederschwellige Beratungsstellen, Substitutionsprogramme und Selbsthilfegruppen können Türen öffnen, wenn jemand den Konsum reduzieren oder beenden möchte.
Training und Vorbereitung
Ein Erste-Hilfe-Kurs mit Fokus auf Atemstillstand, Wiederbelebung und Naloxon-Einsatz ist Gold wert. Übung macht sicher — und sicher ist ein gutes Gefühl. Außerdem: Sprecht im Freundeskreis offen über Notfallpläne. Wer weiß, wann du zum Held oder zur Heldin des Abends wirst?
FAQ — Häufig gestellte Fragen zu Überdosierungssignalen und Notfallmaßnahmen
1. Was sind die frühesten Anzeichen einer Überdosierung, auf die ich achten sollte?
Frühe Anzeichen sind oft Veränderungen im Verhalten und in der Atmung: plötzlich starke Schläfrigkeit, langsame oder unregelmäßige Atmung, undeutliche Sprache, Schwindel oder Verwirrtheit. Pupillenverengung (bei Opioiden), Übelkeit und Erbrechen oder starke Unruhe (bei Stimulanzien) sind ebenfalls Hinweise. Wenn du solche Symptome bemerkst, beobachte die Person genau und zögere nicht, medizinische Hilfe zu rufen.
2. Wann genau sollte ich den Notruf wählen?
Den Notruf wählst du sofort, wenn die Person bewusstlos ist, nicht normal atmet, Anzeichen von Atemstillstand zeigt oder schwere Krampfanfälle hat. Auch bei starken Brustschmerzen, Bewusstseinsveränderungen oder wenn du unsicher bist, ruf lieber einmal zu viel an. In einer Überdosis-Situation kann jede Minute entscheidend sein.
3. Hilft es, die Person zu wecken oder sie zum Erbrechen zu bringen?
Die Person zu wecken ist sinnvoll, um die Reaktionsfähigkeit zu prüfen. Zum Erbrechen bringen solltest du sie nicht — das erhöht das Risiko des Verschluckens und des Erstickens. Wenn Erbrochenes vorhanden ist, bring die Person in die stabile Seitenlage, um die Atemwege freizuhalten, und rufe den Notruf.
4. Wann und wie setzt man Naloxon ein?
Naloxon setzt du bei Verdacht auf eine Opioid-Überdosis ein — also bei sehr langsamer Atmung, starker Schläfrigkeit und punktförmigen Pupillen. Wenn ein Nasal-Spray vorhanden ist, gib die im Beipack angegebene Dosis, warte 2–3 Minuten und wiederhole bei Bedarf. Rufe vorher (oder parallel) den Notruf und bleibe bei der Person, da die Wirkung nachlassen kann und eine ärztliche Nachsorge nötig ist.
5. Kann Naloxon der Person schaden, wenn sie kein Opioid genommen hat?
Naloxon hat kaum toxische Effekte bei Personen ohne Opioidwirkung. Es kann jedoch bei opioidabhängigen Personen starke Entzugssymptome auslösen. Das ist unangenehm, aber nicht lebensgefährlich — und deutlich weniger gefährlich als eine unbehandelte Atemdepression. Daher ist die Gabe bei Verdacht auf Opioid-Überdosis gerechtfertigt.
6. Reicht es, nur Naloxon zu geben, oder braucht die Person trotzdem ärztliche Versorgung?
Nach Naloxon braucht die Person immer ärztliche Versorgung. Naloxon wirkt oft kürzer als das Opioid selbst — eine erneute Atemdepression ist möglich. Außerdem müssen Begleitverletzungen, Aspiration (Verschlucken) oder andere Substanzen ärztlich ausgeschlossen oder behandelt werden.
7. Was mache ich bei einer Überdosis durch Alkohol oder Nicht-Opioide?
Bei alkoholbedingter Überdosierung, Benzodiazepin-Überdosierung oder Mischkonsum hilft Naloxon nicht. Hier sind stabile Seitenlage, Atemüberwachung und ggf. CPR zentral. Rufe sofort den Notruf — oft müssen Blutwerte, Blutzucker und weitere Maßnahmen in der Klinik geklärt werden.
8. Ist Reanimation (CPR) ohne Beatmung erlaubt, und wann ist das sinnvoll?
Wenn du dich mit Beatmungen unsicher fühlst, beginne mit Brustkompressionen (Hands-only CPR) mit etwa 100–120 Kompressionen pro Minute. Das ist besser als nichts. Wenn du beatmen kannst und geschult bist, kombiniere Kompressionen und Beatmung nach aktuellem Standard. Folge auch den Anweisungen der Notrufzentrale.
9. Wie kann man Überdosierungen langfristig vorbeugen?
Prävention umfasst Begleitung beim Konsum (nicht allein konsumieren), Verzicht auf Mischkonsum, Teststreifen für Verunreinigungen, sichere Dosierungen und Zugang zu Naloxon sowie Aufklärung und Behandlungsmöglichkeiten. Wer Hilfe beim Reduzieren oder Absetzen möchte, sollte Beratungsstellen oder medizinische Angebote kontaktieren.
10. Wo bekomme ich Naloxon und darf ich es mitnehmen?
In vielen Regionen gibt es Programme, in denen du Naloxon in Apotheken, durch Gesundheitsdienste oder Hilfsorganisationen bekommen kannst — teilweise kostenlos oder mit Beratung. Informiere dich lokal über Bezugswege und rechtliche Rahmenbedingungen. Trage es in einem Erste-Hilfe-Set, wenn in deinem Umfeld Opioide konsumiert werden.
Konkrete Checkliste für den Notfall
Wenn du nur einen Zettel ausdrucken würdest — hier ist deine praktische Schnellübersicht:
- Erkennen: Atmung prüfen, Bewusstsein prüfen.
- Rufen: Notruf wählen (112 oder lokale Nummer).
- Schützen: Umgebung sichern, Person in stabile Seitenlage bringen, falls atmet.
- Retten: CPR starten, wenn keine Atmung.
- Gegenmitteln: Naloxon verabreichen bei Verdacht auf Opioide.
- Berichten: Rettungskräften alle relevanten Infos geben.
Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
Überdosierungssignale und Notfallmaßnahmen sind keine trockene Theorie — sie sind praktische Fertigkeiten, die du lernen kannst. Erkenne die Warnzeichen früh, rufe Hilfe, beginne Erste Hilfe und setze Naloxon ein, wenn Opioide wahrscheinlich sind. Danach: Sorge dafür, dass die Person medizinisch nachbetreut wird und hole dir Unterstützung, wenn du selbst emotional betroffen bist.
Zum Mitnehmen
Du musst kein Mediziner sein, um richtig zu handeln. Mit klaren Schritten, schnellem Notruf, Überprüfung der Atmung, stabiler Seitenlage oder CPR und dem gezielten Einsatz von Naloxon kannst du Leben retten. Denk daran: Prävention durch Aufklärung, Begleitung beim Konsum und Zugänge zu Hilfsangeboten reduziert das Risiko nachhaltig.
Abschluss und Aufruf zum Handeln
Möchtest du vorbereitet sein? Mach einen Erste-Hilfe-Kurs, besorge dir ein Naloxon-Set, sprich offen mit Freund*innen oder Familienmitgliedern über Risiken — und trage dieses Wissen weiter. Wenn du jetzt etwas tun willst: Informiere dich lokal, wo du Naloxon bekommst, melde dich für ein Reanimations-Training an und teile diesen Artikel mit Leuten, die ihn brauchen könnten. Du könntest damit eines Tages einem Menschen das Leben retten.


